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Month: April 2019

Wohnen in der Zukunft

Smart Homes – Technik war erst der Anfang

 

Der Kühlschrank merkt, dass seine Vorräte zu Ende gehen. Er ordert selbständig online nach. Aussen auf dem Display wird ein Rezeptvorschlag für restliche Lebensmittel angezeigt.

Die Heizung hat sich rechtzeitig vor dem Nachhause kommen eingeschaltet und beim Eintreffen erscheinen auf dem TV-Bildschirm im Wohnzimmer Filmvorschläge, die Einladung zur Videokonferenz mit der Familie sowie die aktuellen Verbrauchsdaten für Strom und Gas.

 

Viele typische Visionen für das Smart Home werden in den kommenden Jahren Wirklichkeit.

 

Vernetzte, „intelligente“ Häuser, ausgestattet mit innovativen Steuerungs- und Kommunikationstechnologien für Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Energieversorgung, werden 2040 alltäglich sein.

 

Doch Technik allein macht Smart Homes nicht zu intelligenten Häusern.
Technologie liefert nur die Blaupause für ein neues, vernetztes und „smartes“ Wohnen. Nicht alles, was technisch möglich ist macht für die Menschen Sinn. Wirklich innovativ sind Lösungen erst dann, wenn sie den Alltag spürbar erleichtern.

Rein technologiegetriebene Entwicklungen stossen dabei an Grenzen.

Stattdessen sind intelligente Wohnkonzepte gefragt, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner orientieren und sich wechselnden Lebenssituationen anpassen. Wirklich smart wird ein Zuhause erst, wenn es sich auf seine Bewohner, deren Lebensstil und Lebensumstände einstellen kann.

Wenn sich Familienzuwachs ankündigt, erwachsen gewordene Kinder ausziehen oder pflegebedürftige Angehörige ins Haus geholt werden, müssen auch Wohnflächen und -räume flexibel gestaltet werden können.

Neben adaptiven, lernenden Technologielösungen gehören zum Smart Home also auch „mitwachsende“ Grundrisse und flexible Zonierungen.

 

Überalterung der Gesellschaft, schrumpfende Bevölkerungszahlen –dennoch wird Wohnraum immer knapper und die Mieten steigen.

Ein Widerspruch?

Nein, denn die Art des Wohnens hat sich in den letzten dreissig Jahren stark verändert.
Während in den 1970er Jahren noch 2,94 Personen pro Haushalt gemeldet waren, sind heute über ein Drittel der Haushalte Single Haushalte. Zudem wohnen 50 Prozent der Bevölkerung in städtischen Ballungsgebieten, wo der Platz ohnehin knapp wird.

 

 

Wie wird sich das Wohnen in Zukunft verändern?
So werden in 20 Jahren drei Wohnformen  dominieren.

 

Leben und Arbeiten am selben Ort:

Wer ausserhalb der Firma zu Hause arbeitet, macht das nicht mehr in den eigenen vier Wänden.
Dafür stehen gemeinschaftliche Büroräume zur Verfügung, idealerweise im gleichen Haus in dem man wohnt.

 

Altersgerechtes Wohnen:

Es gibt neue Formen von Altersheimen.
Auch Mehrgenerationen-Häuser sind eine Antwort auf die alternde Gesellschaft. Beide Wohnmodelle könnten auch kombiniert werden.

 

Wohngemeinschaften:

Künftig leben nicht mehr vor allem junge Menschen in Gemeinschaftswohnungen zusammen.
Leute ab 50 wählen diese Wohnform ebenfalls.

 

 

Flexibilität, modularer Aufbau und Kommunikation sind die Anforderungen ans künftige Wohnen.
Es gibt in einer Wohnung Module (Räume) fürs Private und für die Kommunikation, zum Beispiel eine grosse Wohnküche mitten drin. Grosszügige Badezimmer dienen als neuer Rückzugsort.

«Das Haus der Zukunft wird vermehrt Teil eines Energie-Netzes sein, das auch selbst Strom produziert».

Der überschüssige Strom könne lokal gespeichert und zum Beispiel fürs Laden des Elektroautos während der Nacht gebraucht werden.

Autor: André Kolditz

 

Vom Wohn- / zum Lebensraum – Die Ära der Multifunktionalität

In den nächsten Jahren werden die klassischen Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten, zwischen Beruf und Freizeit, öffentlich und privat, Familien- und Freundeskreis weiter verschwimmen. Das zunehmende Bedürfnis und die steigende Notwendigkeit, flexibel, mobil und permanent erreichbar zu sein, verstärken diesen Trend ebenso wie die Möglichkeiten, die durch moderne Technik, Internet und digitale Vernetzung entstehen.

 

Unterschiedliche Nutzungen überlagern und ergänzen sich.

 

Innovativer Wohnungsbau und zukunftsweisendes Immobilienmanagement werden daher auch neue Konzepte entwickeln, die eine funktionale Integration und Konvergenz unterschiedlicher Lebensbereiche zulassen: Wohnen und Arbeiten, Arbeiten und Konsum, Kinder- und Altenbetreuung am Wohn- und Arbeitsort, Privat- und Geschäftsleben – all das wird künftig (wieder) stärker ineinandergreifen.

 

Weil bauliche Strukturen künftig schneller und flexibler auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren müssen, die notwendigen Herstellungs-, Bewirtschaftungs- und Modernisierungskosten jedoch weiterhin hoch sind, werden Wohnungen, Grundrisse, Gebäude und Quartiere zunehmend multifunktional und „nutzungsneutral“ gestaltet.

Sie ermöglichen so vielfältige Lebens- und Wohnmodelle, bieten beispielsweise Hausgemeinschaften Räume der Begegnung, die den Zusammenhalt fördern.

Auch Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften und Baugruppen von Privatpersonen, die sich zusammenschließen, um gemeinsame Wohnwünsche zu realisieren, werden immer selbstverständlicher.

 

Die Vielzahl unterschiedlicher Lebensstile, Familienformen und Arbeitsmodelle verändert künftig nachhaltig die Anforderungen an Wohnräume und den Wohnungsbau.
Immobiliendienstleister werden darauf mit flexiblen Angeboten und differenzierten Wohnkonzepten reagieren.

So werden sie nicht nur lebendiger, bunter und sozialer, sondern vor allem zukunftsfähiger.

Autor: André Kolditz

 

Businessman standing on a balcony and looking at city
Businessman standing on a balcony and looking at city

Innenarchitektur

«…wo andere leere Räume sehen, sehen wir die Möglichkeit sie einzurichten.»

 

Es wächst der Wunsch nach einem schönen und individuellem zu Hause.
Es wollen schliesslich nicht alle in einem einheitlichen weiss, RAL 9010 oder RAL 9016, wohnen. Nicht nur eine sachliche Grundlagenermittlung, sondern auch eine sympathische und qualifizierte Beratung, ist oberstes Ziel.

 

Der Innenarchitekt ist nicht damit zufrieden, Vorgaben abzuarbeiten, sondern strebt danach, die vereinbarten Ziele zu übertreffen!

 

Unsere Zeit ist geprägt durch ein zunehmendes Bewusstsein für die begrenzten Ressourcen unserer Welt.
Dadurch wächst die Nachfrage nach wertigen und langlebigen Konzepten und Produkten. Die Arbeits- und Wohnwelt verändert sich ständig, so dass ein Innenarchitekt sich dieser Thematik immer wieder aufs Neue stellen muss.

 

Unternehmen erwarten vermehrt Identifikation ihrer Arbeitskräfte mit den Firmenzielen.
Das erfordert eine komplexe Gestaltung der Arbeitsplätze und Inneneinrichtungen. Dem steigenden Anspruch nach Individualisierung im Arbeitsumfeld und in der persönlichen Umgebung kann heute durch ein hohes Mass an gestalterischer Qualität entsprochen werden.

 

Das setzt selbstverständlich eine hohe Qualität in der Beratung über Trends, Produkte und Dienstleistungen voraus.
Ziel ist es, individuell gestalteten Komplettlösungen für den gewerblichen und privaten Bereich zu planen und umzusetzen. Der Innenarchitekt sieht dies als ständige Herausforderung und Chance für die Zukunft.

 

Der Innenarchitekt – ist ihr Partner und Fachberater, wenn es um anspruchsvolle Raumkonzepte, einschliesslich Einrichtungen mit Stil und Qualität in ihrem Zuhause geht.
Somit ist er, neben dem Architekten, ein wichtiger Partner von Beginn an.

 

Eine stimmige Innenarchitektur bildet eine Brücke zwischen Mensch und Architektur.

 

Der Innenarchitekt schafft für seine Kunden individuelle Wohnbilder, in denen er sich wohlfühlt und erfüllt visuelle Träume.
Durch ausgewählte Produkte, kundennahe Präsentationen, sowie ausserordentliche und einmalige Dienstleistungen erfüllen sie die Wohnbedürfnisse der Kunden.

 

Manchmal, fast unmerklich und doch immer präsent, sorgt eine individuell angepasste Raumgestaltung dafür, ob und wie man sich zu Hause fühlt.
Wichtig ist das Hervorheben der Persönlichkeit. Dabei muss die Funktionalität gewährleistet sein – Form folgt der Funktion. Know How, technisches Verständnis und viel Detailarbeit sind im Einklang mit der Architektur gefragt für die gelungene Umsetzung der entworfenen Raumkonzepte.

 

Somit wird das Bauen von innen nach aussen zu einem harmonischem Ganzen.

Autor: André Kolditz

 

Der Wunsch nach den eigenen 4 Wänden

Unvorstellbar, dass die Menschen noch vor 20.000 Jahren in Höhlen, Erdgruben und unter Felsvorsprüngen gelebt haben.
Doch der Wunsch nach Geborgenheit und Komfort wuchs im Lauf der Jahrhunderte.

Es wurde gebaut: Erst mit Holz, Natursteinen und Lehm, später mit Ziegeln und Beton.

Schon vor mehr als 10.000 Jahren wurden Kalk und Gips als Bindemittel verwendet und vor rund 2.000 Jahren stellten die Römer aus gebranntem Kalk und Tonmineralien, Sand und Bruchsteinen Beton her.

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist weiter ungebrochen.
Träumen Sie auch davon, für Sich und Ihre Familie eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen – oder gar ein Eigenheim zu bauen?
Denn in der eigenen Immobilie wohnt man nicht nur unabhängiger als zur Miete, man investiert auch sinnvoll in seine Altersvorsorge.

 

Was sollte beim Erwerb von Wohneigentum beachten werden?

 

Nun ist insbesondere der Hausbau ein Projekt, das die meisten nur einmal im Leben realisieren und will deshalb gut geplant sein.
Wie beim späteren Bauwerk gilt auch bei der Immobilienfinanzierung ein stabiles Fundament. Ein finanzieller Grundstock in Form von Eigenkapital ist deshalb unerlässlich.

Fachleute raten zu einem Anteil von mindestens 25 Prozent an den Gesamtkosten. Dabei darf man allerdings nicht nur mit den reinen Baukosten, beziehungsweise dem Kaufpreis kalkulieren.

Es kommt noch einiges an Nebenkosten hinzu, wie zum Beispiel Grunderwerbssteuer, Gebühren für Notar und den Grundbucheintrag wie auch die Kosten für die Gutachter, Bauversicherungen und ähnliches mehr. Das summiert sich gut und gerne auf weitere 15 Prozent.

Ausserdem kann es nicht schaden, sich für die Einrichtung und für unvorhergesehene Ereignisse (Bauverzögerungen, nicht eingeplante Mehrkosten) ein finanzielles Polster zuzulegen.

Es heisst für die meisten also, erst einmal sparen und sich dann mit den richtigen Partnern an einen Tisch setzen.

Dazu gehören im Idealfall der Treuhänder, der Immobilienmakler, der Architekt, der Innenarchitekt und der Einrichter.

 

Nachdem der Budgetrahmen festgelegt ist, geht es an die Planung und diese wird funktionell von innen heraus geplant.
Somit wird das Bauen von innen nach aussen zu einem harmonischem Ganzen.

Autor: André Kolditz

 

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