Lichtkonzepte

Licht und Raum

innenarchitektur home haus design zimmer möbel„Ein Haus ist nur bewohnbar, wenn es voller Licht und Luft ist“, hat Le Corbusier schon 1923 gesagt. Damals eine revolutionäre Idee, heute fester Bestandteil der modernen Architektur.

Licht ist eng mit dem persönlichen Wohlbefinden verknüpft, macht Sehen überhaupt erst möglich – und ist zugleich eines der wirkungsvollsten Gestaltungsmittel:

– Licht hat die Fähigkeit, Räume zu verändern
– kann die Wirkung von Farben verbessern
– und beeinflusst unsere Stimmung

 

Drei gute Gründe also, der Beleuchtung einer Wohnung ebenso viel Aufmerksamkeit zu widmen wie der Auswahl des neuen Sofas. Hier erfahren Sie, wie Sie Licht wirkungsvoll für die Gestaltung Ihrer Wohnung einsetzen können.

Die Lichtkonzepte unterstützen  die Atmosphäre in den einzelnen Räumen. Ebenfalls berücksichtigt werden die Energieeffizienz und die Wirkung der unterschiedlichen Lichtquellen.

Licht beeinflusst unsere Stimmung und Verfassung massgeblich, deshalb sollten wir bei der Beleuchtung in unserer Wohnung darauf achten, dass wir überall ausreichend davon haben.

Dabei spielt die Auswahl und die Anordnung / Positionierung der Leuten eine wichtige Rolle, schliesslich wollen wir nicht geblendet werden, wenn wir beispielsweise im Wohnzimmer sitzen oder nicht bei dämmriger Beleuchtung ein Buch lesen. Mit Licht kann man im Raum auf einfache Weise Akzente setzen und bestimmte Bereiche oder Gegenstände, wie zum Beispiel Bilder, hervorheben.

Stimmungsmacher: Licht und Farbe

Farbe hat eine starke Wirkung auf den Menschen, wirkt anregend oder beruhigend. Richtig eingesetzt, garantiert das Duo Licht und Farbe jede Menge gute Laune. Hier gibt’s Tipps, mit welchen Lampen Sie farbige Wände am besten betonen und wie farbiges Licht Spannung in den Wohnalltag bringt.

Ein starkes Team: Licht und Farbe

Warum fühlen wir uns in einigen Räumen wohl, in anderen nicht? Häufig liegt es am geschickten Umgang mit Licht und Farbe: Beide Faktoren haben großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, beeinflussen unsere Stimmung und die innere Uhr. Kein Wunder, denn 80 Prozent aller Sinneseindrücke nimmt der Mensch über das Auge auf. Licht spielt dabei eine Hauptrolle, denn Licht macht Farben überhaupt erst sichtbar.

Seelendoping für Zuhause

Schon die alten Ägypter wussten um die Macht der Farben und des Lichts. Sie richteten „Farbtempel“ mit unterschiedlich kolorierten Räumen ein. Und die Chinesen hängten Tücher vor die Fenster, damit gefärbtes Licht die Kranken schneller heile. Heute weiß man: Farbiges Licht bringt den Körper dazu, stimmungsaufhellende Substanzen auszuschütten. Seelendoping also, das sich ganz einfach auch in den eigenen vier Wänden nutzen lässt.

Mit Wandfarbe und Licht lassen sich Räume einfach und wirkungsvoll verändern. So sorgen zum Beispiel beruhigende, warme Farben im Schlafzimmer für kuschelige Atmosphäre, die durch passende Lichtquellen noch betont werden kann. Auch in Wohn- und Esszimmer sind warme Farben derzeit im Trend, während zum Beispiel im Badezimmer eher kühle, frische Farben für Entspannung sorgen.

Farbiges Licht weckt Stimmungen und wird deshalb auch zur Farbtherapie eingesetzt. Diesen Effekt kann man auch in der Wohnung gezielt umsetzen. Mittlerweile bieten LED-Lampen in diesem Bereich sehr viele Möglichkeiten. So gibt es auch schon Lampen mit verschiedenen Farben, die sich mittels Fernbedienung umschalten lassen.

Lichtplanung

Meistens erfolgt die Lichtplanung bei Umbauten oder Neubauten erst dann, wenn der Elektriker vor Ort ist und die Zuleitungen verlegen möchte. Im Schnellverfahren wird dann in aller Kürze abgesprochen, wo Strom und Licht hin sollen, ohne wirklich durchdacht vorzugehen. Spätere Korrekturen sind also schon vorprogrammiert.

Für eine Lichtplanung sollte man sich daher rechtzeitig und ausgiebig Zeit nehmen. So kann man bei Neuplanungen schaltbare Steckdosen für Tisch- oder Stehlampen vorsehen, die zentral über Schalter im Türbereich bedient werden können. Wenn man später in tageslichtlosen, innen liegenden Räumen – wie dem Kellerflur oder dem Gäste-WC – nicht lange im Dunkeln herumtasten möchten, kann man dort statt eines Schalters einfach Bewegungsmelder vorsehen. Falls man sich noch nicht wirklich sicher ist, wie die Möbel nachher im Zimmer zu stehen kommen sollen, kann man einfach Leerrohre oder unbelegte Leitungen vom Elektriker mitverlegen, so kann man später jederzeit noch problemlos Veränderungen vornehmen.

Bausteine des Lichtmanagements

Zum Lichtmanagement gehören verschiedene Bausteine, die in unterschiedlichen Ausbaustufen und auch kombiniert eingesetzt werden können:

  • Abrufbare Lichtszenen für verschiedene Tätigkeiten,
  • Schaltung der Beleuchtung mit Bewegungsmeldern in Abhängigkeit von der Anwesenheit,
  • Regelung des Beleuchtungsniveaus in Abhängigkeit vom Tageslicht,
  • über Lichtsensoren an Arbeitsplatzleuchten,
  • über Lichtsensoren im Raum,
  • über Außenlichtsensoren.

Jede einzelne Maßnahme zum intelligenten Lichtmanagement erzielt eine Mindestersparnis. Maximale Einspareffekte und zugleich ein Höchstmaß an Wohlbefinden für den Menschen bietet die Nutzung des Tageslichts.

So lassen sich bis zu 75 Prozent Energie sparen – während Komfort und Wohlbefinden für den Menschen steigen.

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